Donnerstag, 27. Juli 2017

12 Colors of handmade fashion - Roter Juli

Moin!
Wir sind schon fast wieder im August gelandet und ich frage mich, wie die Zeit so schnell vorbeifliegen kann?!
Doch bevor ich mich jetzt darüber auslasse, wie viel länger mir der Sommer als Kind vorkam, wechsel ich lieber das Thema ;-)
Ich möchte euch mein Nähwerk zur Farbe Rot zeigen, das heute bei Selmin von Tweed and Greet im Rahmen der "12 Colors of handmade fashion" - Herausforderung gezeigt wird.  (Ihr werdet dort also noch viele weitere Nähideen bekommen, schaut mal vorbei!)

Rot ist nicht so häufig in meinem Kleiderschrank vertreten, allerdings lässt es sich gut kombinieren. Noch bevor die Farbe bekannt wurde, haben sich einige Stoffe in meinen Stoffschrank verirrt. Mir war allerdings klar, dass zuerst dieser hier vernäht werden musste.
Den Courtelle Jersey fand ich bei Stoff&Stil, leider ist er mittlerweile wohl ausverkauft. Er fällt aber wunderbar, ist nicht zu dünn und lässt sich sehr gut vernähen.

Der Schnitt ist eine "Meine Helvi" und hat mir einiges an Arbeit bereitet.. Momentan läuft das beim Nähen fast nur noch so, dass ich mich vernähe, das Kleidungsstück nicht sitzt oder sonst irgendein Problem auftaucht. Bei mir fing es schon mit der Entscheidung an, wo der Gummizug sitzen soll- in der Taille oder auf der Hüfte. Ich entschied mich dann für die Hüftvariante. Doch dann ging es erst richtig los:
Angefangen damit, dass ich die Nahtzugabe bei dem Oberteilsaum vergaß, schnitt ich auch einen Taschenbeutel falsch zu und der Stoff reichte nicht mehr für einen zweiten, denn ich wollte gerne das Muster beachten- Not macht erfinderisch und ich schnitt so zu, dass nur der obere Teil beider Taschen aus dem Jersey bestehen.
Dass man an beiden Taschen nun das Futter ab und zu herausblitzen sieht, stört mich schon gar nicht mehr. Denn bei der ersten Anprobe saß das fast fertige Kleid wie ein Sack an mir. Und das, obwohl ich meine Maße mittlerweile kenne und den Schnitt angepasst hatte und sogar für das Oberteil ein Probeteil genäht hatte! Um nicht das gesamte Gummiband auftrennen zu müssen, habe ich dies nur hinten gemacht und in Ober- und Unterteil jeweils zwei Abnäher hineingesetzt.

Nachdem ich alles dann neu zusammengenäht hatte und ich alles nochmal anprobierte, riss plötzlich eine Ecke der linken Tasche so aus, dass sie vorne aus der Naht hing. Also musste ich das Gummiband auch vorne nochmal öffnen und den oberen Teil der Tasche nochmal richtig festnähen.

Zu guter Letzt schmierte ich mir beim ersten Tragen den Rücken schön mit Sonnencreme ein.. Hach ja, die Freuden des Nähens ^^ Da soll mal noch einer sagen, Nähen sei nicht aufregend!
Welche Probleme musstet ihr zuletzt nähtechnisch lösen?
Mit dem fertigen Kleid bin ich nun so zufrieden, dass ich es mir (in veränderter Größe) nochmal in einer anderen Farbe nähen möchte. Denn wenn man es anzieht, fühlt man sich direkt angezogen, das habe ich sonst bei Kleidern eher selten.

Ich freue mich über mein neues Kleidungsstück in Rot und plane schon das nächste. Mal sehen, welche Nähdesaster mir da bevor stehen..

Lasst es euch gut gehen und gebt bei Rückschlägen nicht gleich auf ;-)
Liebe Grüße
Frau Du

Verlinkt wird mein Kleid bei Tweedandgreet und beim Rums.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Maritime Oberteilliebe

Moin!
Meine Liebe zu allen maritimen Dingen habe ich schon ab und an durchsickern lassen. Meine Liebe zu Kraken dürfte schon am Logo zu erkennen sein ^^ Und auch maritime Stoffe, Muster und Farben gehen bei mir sowieso immer. Da ich aber tatsächlich nicht ganz soo viele passende Kleidungsstücke habe, kam nun etwas Neues hinzu.
Dank etwas blauem Jerseyrest fand auch ein Meeresgeschöpf seinen Platz darauf: ein Wal. (Wie ich sie liebe 😍 )

Glücklicherweise entdeckte ich bei Fabelwald die kostenlosen Applikationsvorlagen für Möwe, Delfin und eben auch Wal. Um mich war es sofort geschehen, denn endlich einmal gibt es ein Walmotiv, das nicht überniedlich ist. Ein Wal, der wirklich wie ein Wal aussieht und nicht riesige Augen hat oder mit breitem Grinsen durchs Meer schwimmt.
Für meine Applikation musste ich allerdings walich (haha) viel Ruhe aufbringen, denn nach der langen Zeit weg von der Nähmaschine war es gar nicht so einfach, die Form (besonders in dem kleinen Format) auf den Stoff zu kriegen.
Umso mehr freue ich mich nun über mein neues Oberteil, besonders mit den wunderschönen Streifen! Der Jersey ist übrigens von Stoff&Stil, der Schnitt von mir (eventuell geht da noch etwas an Weite an den Seiten raus).
Im Urlaub war der Pulli mein absoluter Liebling und wurde immer übergezogen, wenn es etwas windiger wurde. Ich überlege schon, wo ich diesen schönen Wal noch so drauf zaubern könnte. Vielleicht wird es ja mal wieder Zeit für eine neue Tasche..? :-)

Lasst es euch gut gehen,
Frau Du

P.S. Verlinkt bei Rums und bei Maritimes&Meer.

Dienstag, 18. Juli 2017

Kurze Hose für Faulpelze

Hallo, ihr Lieben oder wie man hier im Norden kurz und knackig sagt: Moin!
Denn wenn wir mal ehrlich sind, macht man doch viel zu oft viel zu viele Worte und das kann auf Dauer auch mal anstrengend sein.

Anstrengend war mein Urlaub dagegen gar nicht (was für eine Überleitung!), also genau so, wie er auch sein sollte! Für mich ging es mit meiner Schwester nach St. Peter Ording und dort liefen die Tage quasi immer gleich ab: Ausschlafen, ausgiebig frühstücken, am Strand Sonne tanken (wir hatten so ein Glück mit dem Wetter!) und abends essen gehen oder gemütlich selber kochen. Der ein oder andere Aperol wurde auch getrunken ;-)

Hab ich euch jetzt etwas neidisch gemacht? Sorry, aber es geht noch weiter. Kathrin von Käselotti schickte mir vor meinem Urlaub nämlich noch etwas von ihrem hinreißenden neuen Stoff. Erinnert ihr euch an die Einhörner? Wie sie es macht, weiß ich auch nicht, aber ich war hin und weg!

Da Faulenzen besonders im Urlaub zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählt, passten die Faultiere einfach perfekt für meine kleine Auszeit am Meer (und da ich Mint liebe, wusste ich gleich, welchen Stoff ich dafür nehme).
Auch wenn ich nicht wusste, dass wir bei dem Wetter wirklich einen Volltreffer landen würden, hoffte ich darauf, in kurzer Kleidung herumlaufen zu können. Und daher musste es für mich eine kurze Hose werden.

Der Jersey hat sich leicht vernähen lassen und der Schnitt ist aus der "Nähstoff", Ausgabe 2. Unfassbar, aber so gar nicht zum Faulenzen war mein Nähprozess. Wie schon hier habe ich die Hosenbeine falsch zusammengenäht und musste alles wieder auftrennen!
(Und ich mag es gar nicht sagen, aber hier liegt noch ein Nähwerk, bei dem EXAKT dasselbe passiert ist!!! Aaaaahhhh! Sagt mir, dass ich nicht alleine bin..!)
Obwohl ich den Schnitt quasi immer "verhaue", trage ich die Hosen sehr gerne zum Faulenzen zu Hause. Für den Urlaub wurde die Version nun noch kürzer und so habe ich sie auch gerne draußen getragen. Außerdem gab es an den Beinen kein Bündchen, damit sie nicht wie eine Jogginghose aussieht.

Als kleines Detail habe ich diesmal Falten vorne am Bund eingenäht.

Das geht ganz einfach: Ich habe beim Zuschnitt des Stoffes an den Seiten im oberen Bereich Mehrweite hinzugegeben (die ich dann zu den Beinen hin habe auslaufen lassen). Diese Mehrweite habe ich dann einfach vor dem Annähen des Bündchens in Falten gelegt. Dafür habe ich die Hose angezogen, um für mich die beste Position zu bestimmen. Sicherlich gibt es noch eine professionellere Variante, für mich war es so genau richtig.
Ich bin total happy mit meiner Hose und auch wenn ich jetzt die nächsten Beine auftrennen darf (Hosenbeine selbstverständlich..), freue ich mich schon auf das Nähergebnis. Zur Beruhigung singe ich getreu dem Motto des Faultiers einfach ein bisschen vor mich hin..
Probiers mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit jagst du die Sorgen und den Alltag weg...
Lasst es euch gut gehen,
Frau Du

P.S.
Der Stoff wurde mir von Kathrin von Käselotti kostenlos zur Verfügung gestellt, meine Meinung dazu ist aber ganz allein meine. (Den Stoff gibt es bei Swafing.)
Verlinkt bei den DienstagsDingen , beim Creadienstag und bei Handmade on Tuesday.